Ich will keinen Blog schreiben. Meine Kunden auch nicht. Dennoch erscheint mir WordPress geeignet um die typischen Anforderungen vieler meiner Kunden zu realisieren, denn es bringt folgende Eigenschaften mit:
- Trennung von Design und Inhalt
- moderne CSS-basierende Templates möglich
- Ãnderbarkeit von Inhalten nach kurzer Einarbeitung auch direkt durch den Kunden
- Einfache Templateerstellung und Anpassung
- Einfache und schnelle Installation
- Einfache Datensicherung
- Suchfunktion, Kontaktformular etc. verfügbar
- Suchmaschinenoptimierte URLs, title etc. ohne großen Aufwand möglich
Für meine kleinen Webprojekte ist ein CMS wie Typo3 viel zu umfangreich um damit effektiv zu arbeiten. Das CMS Joomla erfordert trotz seines gefälligen Backends einen wesentlich größeren Schulungsaufwand beim Kunden. Statische Webseiten sind nur noch selten eine sinnvolle Alternative.
In diesem Artikel geht es um Anpassungen mit denen man aus WordPress ein Mini-CMS zur Verwaltung überwiegend statischer Webseiten macht. Dabei wird besonderes Augenmerk gelegt auf:
- Deaktivieren der Kommentarfunktion
- Benutzerneuanmeldung abschalten
- Einfügen statischer Seiten in ein Menü
- Auf der Back-End-Seite ‚Einstellungen‘ -> ‚Diskussion’
„Erlaube Besuchern Beiträge zu kommentieren.“ ausschalten bewirkt, dass unangemeldete Besucher keine Kommentare mehr posten können (nur noch angemeldete). Eins stört uns allerdings noch: Auf der Website steht unter jedem Beitrag „no comment“ oder „die Kommentarfunktion ist deaktiviert“. Also weg damit!Je nachdem welches Template eingesetzt wird, werden diese Bereiche an verschiedenen Stellen in verschiedenen Dateien zu finden sein. Wir finden heraus, mit welchen CSS-Klassen die „auszublendenden“ Elemente verknüpft sind. Dies geht am schnellsten mit dem Firefox-Plugin „Firebug“. Nun durchsuchen wir die CSS-Dateien unseres Templates nach genau diesen Selektoren. Dies geht am einfachsten, wenn wir das Verzeichnis des Templates nach den Selektoren durchsuchen, beispielsweise mit „InfoRapid SE“. - Wir blenden die Elemente aus indem wir ihnen ein {display:none;} geben.Ein Nachteil dieser Methode (gegenüber dem Entfernen bzw. Auskommentieren des zuständigen PHP-Code, der für die Ausgabe der Kommentarfunktion zuständig ist) ist, dass der Text zwar nicht mehr für den Benutzer sichtbar ist, es allerdings noch ausgegeben und an den Browser ausgeliefert wird.
Weiterhin können also (nur noch) angemeldete Benutzer kommentieren. Dies hat allerdings keine Auswirkun,g wenn wir die Möglichkeit zur Anmeldung deaktivieren.Dies erfolgt auf der Back-End-Seite ‚Einstellungen‘ -> ‚Allgemein‘Unter dem Stichwort „Mitgliedschaft“ wird „Jeder kann sich registrieren“ AUSgeschalten
und Benutzer müssen zum Kommentieren registriert und angemeldet sein EINgeschalten.=> Nun können nur noch registrierte Benutzer kommentieren — und niemand kann sich neu registrieren.
- Einfügen statischer Seiten in ein Menü
Statische Seiten können über „Verwalten“ „Seiten“ erzeugt und in ihrer Reihenfolge, aber auch hierarchisch geordnet werden. Damit diese auch irgendwo angezeigt werden , muss im Template eine entsprechender Bereich eingebaut werden.
Mit der Funktion .….….….… wird eine Liste der Menüspunkte erzeugt.
Diese formatiert man durch die CSS-Datei .….….……
Interessante Erweiterungen und Plugins
- Für das Kontaktformular: http://www.douglaskarr.com/projects/wp-contactform/
siehe Artikel http://www.texto.de/texto/spamsichere-emails-kontaktform-plugin-deutsch/ und Verweis zu http://green-beast.com/blog/?page_id=136 — aber Achtung, darauf achten, dass das Teil kompatibel zur WP-Version ist! - WPG für eine Bildergalerie, siehe http://wordpress.org/extend/plugins/wpg2/