Archiv für die Kategorie ‘Mediengestalter’

Mediengestalter-Buch
Wiki­pe­dia bie­tet die Mög­lich­keit ein­zelne Arti­kel („Sei­ten“) in einem Buch zu sam­meln. Das so gene­rierte Buch kann man in Kapi­tel unter­tei­len (lei­der nur in einer Kapi­te­l­ebene). So habe ich mich heute dran­ge­macht und ein Wiki­pe­dia­buch mit The­men für alle die sich für das Thema oder den Beruf des Medi­en­ge­stal­ters inter­es­sie­ren,  zu erstel­len. Das Buch kann man bei Wiki­pe­dia als PDF her­un­ter­la­den und ich habe dar­aus mit dem kos­ten­lo­sen Dienst der Web­seite www.youblisher.com ein PDF zum Onlin­ele­sen und –blät­tern gemacht (die­ses ent­hält aber lei­der keine funk­tio­nie­ren­den Links mehr). Zwar ist das durch Wiki­pe­dia gene­rierte Lay­out nicht per­fekt (Sei­ten­num­mern immer oben rechts, keine Sil­ben­tren­nung > unschö­ner Block­satz, etc.) aber es ist schon beein­dru­ckend wie man „auto­ma­tisch“ ein sol­ches Doku­ment erstel­len kann.

Selbst­ver­ständ­lich bin ich nicht Autor des Buches, die Rechte ent­spre­chen der Lizen­sie­rung der Wiki­pe­dia. Die immer aktu­elle Ver­sion des Buches fin­det sich auf der Wiki­pe­dia­seite Medi­en­ge­stal­ter­buch.

Was es heut­zu­tage alles gibt: Da hat man schnel­ler ein 200seitiges Buch erstellt — als gele­sen. Bin gespannt, was sich in „mei­nem“ Buch alles Inter­es­san­tes findet.

Elektromobilekatalog 2010

Kli­cken Sie auf das Vor­schau­bild wenn Sie im Kata­log blät­tern möchten.

Für den Kun­den RHG Reha und Roll­stuhl Han­dels GmbH in Leip­zig durfte ich auch die­ses Jahr wie­der den Elek­tro­mo­bi­le­ka­ta­log erstel­len. Ziel des 36seitigen Kata­lo­ges im DIN A5-Format ist es den Fach­be­ra­tern eine Unter­stüt­zung bei der Ver­mitt­lung des umfang­rei­chen Sor­ti­ments an Elek­tro­fahr­rä­dern, Elek­tro­mo­bi­len und Elek­trorol­lern am die Hand zu geben. Dar­über hin­aus sol­len auch die ande­ren Tätig­keits­be­rei­che von RHG: das Sani­täts­haus, der Bereich Objekt­ein­rich­tung sowie „Leben im Alter“ vor­ge­stellt wer­den.
Das Logo, sowie das durch­gän­gige Farb­kon­zept wurde 2008 von mir für den Kun­den ent­wi­ckelt und seit­dem kon­se­quent umgesetzt.

Für mei­nen Kun­den Rosen­gärt­ne­rei Kal­bus erstellte ich auch die­ses Jahr wie­der das Jah­res­pro­gramm in Form eines 6seitigen DIN lang-Faltblattes.

Das dies­jäh­rige Farb­schema ori­en­tiert sich an dem wun­der­ba­ren Rosen­rot der „Tom Wood“-Rose, die auch die Titel­seite ziert.

Rosen KalbusKli­cken Sie auf das Vor­schau­bild um sich die bei­den Sei­ten online anzusehen.

Diese Arbeit ver­mit­telte mir selbst in die­sen ver­schnei­ten Win­ter­ta­gen bereits eine Vor­freude auf den Rosensommer.

Pub — ohne soft­ware

Micro­soft Publis­her ist eine Soft­ware, wel­che die meis­ten Gra­fi­ker und Dru­cker am liebs­ten abschaf­fen möch­ten. Nicht etwa, weil sie so gut ist, son­dern weil die Daten, die damit erzeugt wer­den nicht zu gebrau­chen sind¹.

Doch was macht man nun als „Ver­ar­bei­ter“ mit pub-Datein von Kun­den? Ent­we­der man bit­tet den Kun­den irgend­wie eine PDF-Datei zu erstel­len (was mit­un­ter dazu führt, dass man erklä­ren muss, wie das geht) oder man macht diese Pub-Datei sicht­bar, indem man selbst ein PDF dar­aus gene­riert. Doch sicher­lich bin ich nicht der ein­zige „Druck­vor­stuf­ler“, der sich wei­gert sowas wie den Micro­soft Publis­her auf sei­nem Com­pu­ter zu instal­lie­ren. Erfreu­li­cher­weise ist das aber auch nicht mög­lich, denn es gibt eine Web­seite, die Datein in pdf kon­ver­tiert — und auch Publisher-Dokumente annimmt, zumin­dest wenn diese nicht grö­ßer sind als 6 MB.

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Jah­res­lo­sung 2010

Jahreslosung Kalenderkarte 2010

Kli­cken Sie auf das Vor­schau­bild um beide Sei­ten anzusehen

Für den Baye­ri­schen Zen­tral­bi­bel­ve­rein (BZBV) in Nürn­berg habe ich wie­der eine Kalen­der­karte mit Jah­res­lo­sung gestal­ten dürfen.

Das Künst­ler­mo­tiv mit Jah­res­lo­sung wurde auch für eine Post­kar­ten­pro­duk­tion verwendet.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen über mein Taschen­ka­len­der­an­ge­bot fin­den Sie auf mei­ner Web­seite www.taschenkalender.org.

Dem Markt­füh­rer und Platz­hirsch Adobe sagte man ja schon län­ger nach, dass dort Inkom­pa­ti­bi­li­tä­ten zu Vor­gän­ger­ver­sio­nen nicht als Pro­blem, son­dern als Lösung des Pro­blems betrach­tet wer­den, des Pro­blems näm­lich, wie Adobe seine Kun­den dazu brin­gen kann immer auf die neu­este Ver­sion upzugraden.

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Was ist anders im Web — als beim Druck?

Die Vor­her­seh­bar­keit des Dar­stel­lungs­er­geb­nis­ses von Web­sei­ten hängt von zahl­rei­chen Fak­to­ren ab und ist lei­der nur bedingt vor­her­seh­bar. Darin unter­schei­den sich Online-Publikationen ganz erheb­lich von Druck­sa­chen. In der Druck­vor­stufe wur­den Stan­dard­for­mate und spe­zi­elle Work­flows ent­wi­ckelt, um keine bösen Über­ra­schun­gen in der Pro­duk­tion zu erle­ben (siehe PDF/X1a, PDF/X3 etc.). Hält sich der Gra­fi­ker bzw. Druck­da­ten­er­stel­ler an den ver­ein­bar­ten Stan­dard, ver­wen­det er nor­mierte, pro­fi­lierte Farban­ga­ben und berück­sich­tigt die Papier­ei­gen­schaf­ten, kann er sich ziem­lich sicher sein, am Ende auch das gewünschte Ergeb­nis auf Papier in Hän­den hal­ten zu kön­nen. Und — ist die Druck­sa­che erst mal pro­du­ziert — wird auch wirk­lich jeder Betrach­ter das glei­che Dru­ck­er­geb­nis in Hän­den hal­ten können.

Im Onlin­ebe­reich ver­hält es sich (lei­der) völ­lig anders.

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Logo Pumpen-Service WagnerDie Firma Pumpen-Service-Wagner GmbH in Nürn­berg ist tech­ni­scher Kun­den­dienst für Repa­ra­tur und War­tung von Pum­pen. Die Firma ist als GRUNDFOS aut­ho­ri­sier­ter Part­ner über­wie­gend bei Kun­den im Raum Nord­bay­ern im Ein­satz.
Für Pumpen-Service-Wagner waren beson­ders zwei Dinge wich­tig:
1.) von der Ziel­gruppe gefun­den und erreicht wer­den
2.) die pro­fes­sio­nelle Leis­tung zeit­ge­mäß und pro­fes­sio­nell ver­mit­teln.
Bei den Kun­den han­delt es sich um Indus­trie­kun­den, Gewerbe, öffent­li­che Hand (Ver­sor­ger), aber auch Pri­vat­kun­den.
Das Erschei­nungs­bild sollte nicht zu kühl tech­nisch, son­dern modern und freund­lich, aber vor allem auch unver­wech­sel­bar und indi­vi­du­ell mit einem hohen Wie­der­er­ken­nungs­wert sein. Selbst­ver­ständ­lich soll es auch den Anfor­de­run­gen des wich­ti­gen Indus­trie­part­ners GRUNDFOS genü­gen. Ein opti­scher Bezug zum Thema „Pumpe“ sollte her­stell­bar sein. Wie üblich habe ich das für den Kun­den ent­wi­ckelte Cor­po­rate Design wie­der in einem Hand­buch dokumentiert.

Damit die Web­seite von Pumpen-Service-Wagner auch im Inter­net gefun­den wird, wurde die Seite von Anfang an für Such­ma­schi­nen opti­miert. Das fing bei der Wahl des CMS und sei­ner Module an, wurde aber auch mit rele­van­ten Such­be­grif­fen im Inhalt umge­setzt, der Meta-Bereich wurde opti­miert und die Seite the­ma­tisch ver­linkt. Mit Freude kann ich fest­stel­len, dass die Seite bei allen rele­van­ten Such­be­grif­fen, wie z.B. „Pum­pen­re­pa­ra­tur Nürn­berg“, „Grund­fos Repa­ra­tur“, „Pum­pen­ser­vice“ immer auf der ers­ten Ergeb­nis­seite rele­van­ter Such­ma­schi­nen ange­zeigt wird.

Für den Pumpen-Service-Wagner gestal­tete ich nicht nur Logo und Design, lie­fere Druck­sa­chen und Wer­be­schil­der, erstelle die Home­page, son­dern bin auch für das Hos­ting der Web­seite und den Mail­ser­ver verantwortlich.

In die­sem Arti­kel möchte ich hel­fen, ein ordent­li­ches Print-Stylesheet zu bauen und richte mich an Anfän­ger und Fort­ge­schrit­tene in Sachen HTML & CSS. Nicht alle Tricks die man ver­wen­den kann wer­den hier gelis­tet, jedoch bestimmt wis­sens­wer­tes, was man nicht unbe­dingt beim W3C oder SELFHTML erfährt.

Du hast eine Web­seite ohne Print-Stylesheet und willst deine Seite für die Druck­aus­gabe opti­mie­ren. Gehen wir es an!

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Heut­zu­tage sind wir am PC stän­dig mit Schrif­ten kon­fron­tiert. Die meis­ten von uns, ohne dass sie sich jemals näher mit Typo­gra­fie oder der Her­stel­lung von Com­pu­ter­schrif­ten beschäf­tigt haben. Doch in Com­pu­ter­schrif­ten steckt eine Menge Arbeit, sie sind Pro­dukte, die ver­kauft und lizen­siert wer­den. Man kann/darf also nicht ein­fach eine Schrift die man von irgend­je­mand bekom­men hat ver­wen­den, ohne deren Lizen­sie­rung zu beachten.

In der Pra­xis stellt sich für den Gestal­ter die Frage — wie komme ich zu geeig­ne­ten, hoch­wer­ti­gen und güns­ti­gen Schrif­ten? Natür­lich kann man Schrif­ten ein­fach bei den Pro­fis von Adobe, Lino­type, Fonts.com, myfonts.com, ITC etc. kau­fen — übri­gens eine sehr gute Idee, wenn aus­rei­chend Bud­get zur Ver­fü­gung steht, denn dort gibt es nur hoch­wer­tige Schriften.

Doch für Gele­gen­heits– und Hob­by­ge­stal­ter aber auch für begin­nende Medi­en­ge­stal­ter mit klei­nem Bud­get sind kos­ten­güns­tige Alter­na­ti­ven wich­tig, die wir in die­sem Arti­kel auf­zei­gen möchten.

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…da wollte sogar mein Azubi zuschla­gen. Ich war etwas ver­dutzt, als er mich mit dem Ange­bot kon­fron­tierte, weiß ich doch, was ich als Anbie­ter für die Domain­re­gis­trie­rung zahle — und ich habe gute Kon­di­tio­nen. Doch stut­zig machte mich der Hin­weis des Anbie­ters S.…. weil klein unter dem Monats­preis der Hin­weis „für 6 Monate“ stand. Und was ist danach? Als abge­brüh­ter sich nicht Ver­ar­schen­las­ser­woller gab ich den Tipp, „blät­ter doch mal ganz nach unten auf die Seite und such´ das Klein­ge­druckte“. Und tat­säch­lich, was steht da in dunk­lem Weiß auf hel­lem Weiß? Für Sie von mir ver­grö­ßert und les­bar gemacht: (wei­ter­le­sen…)

In unse­rer Bran­che ist es nötig, dass meh­rere Ände­run­gen an Dateien vor­ge­nom­men wer­den müs­sen, etwa bei Druck­da­ten, bis diese in Pro­duk­tion gehen kön­nen. Der Grafiker/Setzer hat also immer wie­der Ände­run­gen an einer Satz­da­tei. Wie geht er damit um? (wei­ter­le­sen…)

Schriften identifizieren

12. August 2008

Das Set­zer­pro­blem: Schrift ich kenne Dich — aber wie ist Dein Name?

Wel­cher Grafiker/Setzer kennt das nicht? Da kommt der Kunde und möchte ein „ganz nor­male„
Schrift, „die glei­che wie beim letz­ten mal halt“ und legt irgend­ei­nen frü­he­ren frem­den Druck auf den Tisch. Nun bin ich ver­mut­lich nicht der ein­zige Samm­ler — die Chance eine zumin­dest sehr ähnli­che Schrift „zu haben“ ist groß — aber wie deren Namen rauskriegen?

Wie heißt diese Schrift - kein Problem dank www.whatthefont.com

Wie heißt diese Schrift — kein Pro­blem dank www.whatthefont.com

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Der Kun­den­wunsch — oder das, was Mar­ke­ting­spe­zia­lis­ten dafür hal­ten — ist lei­der oft ein ech­tes Han­di­cap für die Pro­dukt­ver­bes­se­rung. Neue Digi­tal­ka­me­ras — vor allem die im sog. Nied­rig­preis­seg­ment — wei­sen lei­der immer höhere Auf­lö­sun­gen auf. Dass die Qua­li­tät der Bil­der dadurch nicht bes­ser wird ist jedem bekannt, der sich etwas mit dem Thema beschäftigt.

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Logo Jan Hendrik FahrFach­lich kom­pe­tente Aus­sa­gen über den Wert von Immo­bi­lien sind in vie­len Fäl­len wich­tig. Der geprüfte Gut­ach­ter Jan Hen­drik Fahr erstellt Ver­kehrs­wert­gut­ach­ten und Verkaufswert-Kurzgutachten. Für die­sen Tätig­keits­be­reich galt es ein neues pro­fes­sio­nel­les Erschei­nungs­bild zu gestal­ten und das Leis­tun­sport­fo­lio in einem Falt­blatt zu ver­mit­teln. Logo, Farb­ge­bung, Typo­gra­fie und die Umset­zung in der Geschäfts­aus­stat­tung (Falt­blatt, Brief­pa­pier, Visi­ten­kar­ten) wur­den von mir kon­zi­piert, gestal­tet und pro­du­ziert. Wie bei mir üblich wurde das Gra­fik– und Desi­gn­kon­zept in einem kur­zen Hand­buch doku­men­tiert.