Archiv für die Kategorie ‘Typografie’

Mediengestalter-Buch
Wiki­pe­dia bie­tet die Mög­lich­keit ein­zelne Arti­kel („Sei­ten“) in einem Buch zu sam­meln. Das so gene­rierte Buch kann man in Kapi­tel unter­tei­len (lei­der nur in einer Kapi­te­l­ebene). So habe ich mich heute dran­ge­macht und ein Wiki­pe­dia­buch mit The­men für alle die sich für das Thema oder den Beruf des Medi­en­ge­stal­ters inter­es­sie­ren,  zu erstel­len. Das Buch kann man bei Wiki­pe­dia als PDF her­un­ter­la­den und ich habe dar­aus mit dem kos­ten­lo­sen Dienst der Web­seite www.youblisher.com ein PDF zum Onlin­ele­sen und –blät­tern gemacht (die­ses ent­hält aber lei­der keine funk­tio­nie­ren­den Links mehr). Zwar ist das durch Wiki­pe­dia gene­rierte Lay­out nicht per­fekt (Sei­ten­num­mern immer oben rechts, keine Sil­ben­tren­nung > unschö­ner Block­satz, etc.) aber es ist schon beein­dru­ckend wie man „auto­ma­tisch“ ein sol­ches Doku­ment erstel­len kann.

Selbst­ver­ständ­lich bin ich nicht Autor des Buches, die Rechte ent­spre­chen der Lizen­sie­rung der Wiki­pe­dia. Die immer aktu­elle Ver­sion des Buches fin­det sich auf der Wiki­pe­dia­seite Medi­en­ge­stal­ter­buch.

Was es heut­zu­tage alles gibt: Da hat man schnel­ler ein 200seitiges Buch erstellt — als gele­sen. Bin gespannt, was sich in „mei­nem“ Buch alles Inter­es­san­tes findet.

Was ist anders im Web — als beim Druck?

Die Vor­her­seh­bar­keit des Dar­stel­lungs­er­geb­nis­ses von Web­sei­ten hängt von zahl­rei­chen Fak­to­ren ab und ist lei­der nur bedingt vor­her­seh­bar. Darin unter­schei­den sich Online-Publikationen ganz erheb­lich von Druck­sa­chen. In der Druck­vor­stufe wur­den Stan­dard­for­mate und spe­zi­elle Work­flows ent­wi­ckelt, um keine bösen Über­ra­schun­gen in der Pro­duk­tion zu erle­ben (siehe PDF/X1a, PDF/X3 etc.). Hält sich der Gra­fi­ker bzw. Druck­da­ten­er­stel­ler an den ver­ein­bar­ten Stan­dard, ver­wen­det er nor­mierte, pro­fi­lierte Farban­ga­ben und berück­sich­tigt die Papier­ei­gen­schaf­ten, kann er sich ziem­lich sicher sein, am Ende auch das gewünschte Ergeb­nis auf Papier in Hän­den hal­ten zu kön­nen. Und — ist die Druck­sa­che erst mal pro­du­ziert — wird auch wirk­lich jeder Betrach­ter das glei­che Dru­ck­er­geb­nis in Hän­den hal­ten können.

Im Onlin­ebe­reich ver­hält es sich (lei­der) völ­lig anders.

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Heut­zu­tage sind wir am PC stän­dig mit Schrif­ten kon­fron­tiert. Die meis­ten von uns, ohne dass sie sich jemals näher mit Typo­gra­fie oder der Her­stel­lung von Com­pu­ter­schrif­ten beschäf­tigt haben. Doch in Com­pu­ter­schrif­ten steckt eine Menge Arbeit, sie sind Pro­dukte, die ver­kauft und lizen­siert wer­den. Man kann/darf also nicht ein­fach eine Schrift die man von irgend­je­mand bekom­men hat ver­wen­den, ohne deren Lizen­sie­rung zu beachten.

In der Pra­xis stellt sich für den Gestal­ter die Frage — wie komme ich zu geeig­ne­ten, hoch­wer­ti­gen und güns­ti­gen Schrif­ten? Natür­lich kann man Schrif­ten ein­fach bei den Pro­fis von Adobe, Lino­type, Fonts.com, myfonts.com, ITC etc. kau­fen — übri­gens eine sehr gute Idee, wenn aus­rei­chend Bud­get zur Ver­fü­gung steht, denn dort gibt es nur hoch­wer­tige Schriften.

Doch für Gele­gen­heits– und Hob­by­ge­stal­ter aber auch für begin­nende Medi­en­ge­stal­ter mit klei­nem Bud­get sind kos­ten­güns­tige Alter­na­ti­ven wich­tig, die wir in die­sem Arti­kel auf­zei­gen möchten.

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Schriften identifizieren

12. August 2008

Das Set­zer­pro­blem: Schrift ich kenne Dich — aber wie ist Dein Name?

Wel­cher Grafiker/Setzer kennt das nicht? Da kommt der Kunde und möchte ein „ganz nor­male„
Schrift, „die glei­che wie beim letz­ten mal halt“ und legt irgend­ei­nen frü­he­ren frem­den Druck auf den Tisch. Nun bin ich ver­mut­lich nicht der ein­zige Samm­ler — die Chance eine zumin­dest sehr ähnli­che Schrift „zu haben“ ist groß — aber wie deren Namen rauskriegen?

Wie heißt diese Schrift - kein Problem dank www.whatthefont.com

Wie heißt diese Schrift — kein Pro­blem dank www.whatthefont.com

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