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…was behan­delt man in so knap­per Zeit mit Linux-Anfängern? Am 19.2.2009 führte ich für die LUSC e.V. einen Work­shop zur Linux-Kommandozeile an der VHS durch. Viel­leicht nützt diese Agenda Leu­ten, die eine ähnli­che Auf­gabe vor sich haben. (wei­ter­le­sen…)

Frü­her war es nor­mal, dass man nach dem Ein­schal­ten eines Com­pu­ters einen blin­ken­den Cur­sor erblickte. Das war bei den meis­ten Heim­com­pu­tern der 80er Jahre so, das war auch bei den PCs mit MSDOS so. Anders war das in den 80ern bei den Apple MacIntosh-Computern, wel­che wir PC-Freaks des­halb nicht ernst nah­men, weil wir dach­ten nur unsere Ansicht des Datei­sys­tems wäre der „rich­tige“ Zugang zum Com­pu­ter. Nicht ernst genom­men hat man damals auch andere Com­pu­ter mit gra­fi­scher Ober­flä­che, wie den tol­len Atari und natür­lich die Ami­gas mit ihren flimm­ri­gen, hoch­auf­lö­sen­den und bun­ten Ober­flä­chen. Sowas nann­ten „echte Pro­fis“ damals „Spielecomputer“.

Die Pro­fis haben sich von Micro­soft eines bes­se­ren beleh­ren las­sen und sit­zen nun meist an 3D ani­mier­ten Vista-PCs mit der Rechen­leis­tung von 1000 PCs von damals — nur auf der Gra­fik­karte.
OK, wer´s braucht. Auch ich ziehe für die meiste Zeit am Com­pu­ter eine gra­fi­sche Ober­flä­che der „Kom­man­do­zeile“ vor, aber ich bin auch begeis­tert von den Mög­lich­kei­ten der bash. Gerade weil ich noch den kas­trier­ten Kom­man­do­zei­len­in­ter­pre­ter von MSDOS kenne, weiß ich die Mög­lich­kei­ten der bash zu schät­zen. Der Ver­ein „Linux User Schwa­bach e.V.“ betrach­tet es als (s)eine wich­tige Auf­gabe, Kennt­nisse über das freie Betriebs­sys­tem Linux zu ver­mit­teln und bie­tet ein „Guru„training an, das dem an fun­dier­ten Wis­sen inter­es­sier­ten Ein­stei­ger dabei hilft u.a. die „bash“ ken­nen — und viel­leicht lie­ben — zu ler­nen. Meine fol­gen­den Bei­spiele sind in Rah­men mei­ner Teil­nahme an der LUSC-Veranstaltung entstanden.

Dass eine gra­fi­sche Ober­flä­che wun­der­bar ein­her geht mit einer Shell (Kom­man­do­zeile) zeigt nicht nur Linux, son­dern auch OS X. Auch Mac User haben eine Shell — auch wenn sie davon viel­leicht nichts wis­sen. Die unter den aktu­el­len Linux-Distributionen übli­che Shell ist die bash.

Ein Bei­spiel:
Stel­len Sie sich mal vor, sie möch­ten für jeden Monat eines Jah­res ein Ver­zeich­nis anle­gen. Und in jedem Monat möch­ten Sie für jeden Tag ein Unter­ver­zeich­nis anle­gen. Wie lange brau­chen Sie dafür?
Mit der bash (Ver­sion 3.x) geht das in unge­fähr 1 Sekunde (Tipparbeit)

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Meine Kon­so­len­sit­zun­gen machen mehr Spaß an einem Windows-Rechner mit putty, als an der Linux-Konsole selbst, da unter Win­dows wirk­lich alles so funk­tio­niert, wie ich es mir wün­sche: Far­ben, Umlaute, Linien, nume­ri­sche Tas­ta­tur, Funk­ti­ons­tas­ten, Home/End — ein­fach alles macht, was es soll.

Im fol­gen­den doku­men­tiere ich des­halb meine putty-Einstellungen (putty 0.60). PuTTY ist halt doch das tolls­ten Windows-Programm für Systemadministratoren!

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Wenn man nach den Anmel­den an der Linux-Shell, z.B. mit putty, keine deut­schen Son­der­zei­chen ein­ge­ben kann, dann könnte es an einem Ein­trag in der inpu­trc lie­gen.

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