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	<title> &#187; Typografie</title>
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		<title>Wenig Budget für Schriften — was tun?</title>
		<link>http://blog.agentur-lindner.com/2009-06-15/wenig-budget-fur-schriften-was-tun/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 21:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediengestalter]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[corel]]></category>
		<category><![CDATA[Illustrator]]></category>
		<category><![CDATA[schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Heutzutage sind wir am PC ständig mit Schriften konfrontiert. Die meisten von uns, ohne dass sie sich jemals näher mit Typografie oder der Herstellung von Computerschriften beschäftigt haben. Doch in Computerschriften steckt eine Menge Arbeit, sie sind Produkte, die verkauft &#8230; <a href="http://blog.agentur-lindner.com/2009-06-15/wenig-budget-fur-schriften-was-tun/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heutzutage sind wir am PC ständig mit Schriften konfrontiert. Die meisten von uns,  ohne dass sie sich jemals näher mit Typografie oder der Herstellung von Computerschriften beschäftigt haben. Doch in Computerschriften steckt eine Menge Arbeit, sie sind Produkte, die verkauft und lizensiert werden. Man kann/darf also nicht einfach eine Schrift die man von irgendjemand bekommen hat verwenden, ohne deren Lizensierung zu beachten.</p>
<p>In der Praxis stellt sich für den Gestalter die Frage — wie komme ich zu geeigneten, hochwertigen und günstigen Schriften? Natürlich kann man Schriften einfach bei den Profis von <a href="http://www.adobe.com/de/type/">Adobe</a>, <a title="Deutsche Linotype-Webseite" href="http://www.linotype.com/de/">Linotype</a>, <a href="http://www.fonts.com/">Fonts.com</a>, <a href="http://www.myfonts.com/">myfonts.com</a>, <a title="ITC-Fonts-Webseite" href="http://www.itcfonts.com">ITC</a> etc. kaufen — übrigens eine sehr gute Idee, wenn ausreichend Budget zur Verfügung steht, denn dort gibt es nur hochwertige Schriften.</p>
<p>Doch für Gelegenheits– und Hobbygestalter aber auch für beginnende Mediengestalter mit kleinem Budget sind kostengünstige Alternativen wichtig, die wir in diesem Artikel aufzeigen möchten.</p>
<p><span id="more-57"></span>Zunächst ein paar Worte zu den skalierbaren (also verlustfrei vergrößerbaren) Schriftformaten.  Früher gab es nur sogenannte Postscript-Fonts (das waren Dateien mit den Endungen pfm und pfb), diese Dateien unterschieden sich für Mac und PC (Windows). Dann kamen unter Windows Truetype-Schriften (TTF) auf, welche es dann auch für den Mac gab — auch diese Schriftart unterscheidet sich für Mac und PC und die Schrift vom einen System kann nicht ohne Konvertierung auf dem anderen verwendet werden. Seit einigen Jahren etabliert sich das OpenType-Schriftformat (OTF), eine Modernisierung von Truetype, die nun die Verwendung einer Schriftdatei sowohl unter Windows (PC) als auch unter OS X (Mac) ermöglicht. Außerdem können (müssen aber nicht) OpenType-Schriften typografische Feinheiten beinhalten, welche zumindest im Truetype-Schrift nicht möglich waren.</p>
<p>Am besten also, man erhält gute OpenType-Schriften– oder man achtet bei Truetype oder Postscript-Schriften darauf, dass diese im richtigen Format (PC/Mac) vorliegen.</p>
<h2>Quelle 1) Das Betriebssystem</h2>
<p>Jedes moderne Betriebssystem bringt eine Menge an Schriften mit. Nicht nur das aktuelle Windows. Auch XP brachte eigene Schriften mit — und Windows 98 tat dies auch. Haben Sie die Schriften gesichert und geprüft ob Sie zu einer weiteren Verwendung berechtigt sind — auch wenn Sie das Betriebssystem mittlerweile nicht mehr einsetzen? Auch die verschiedenen Linux-Systeme und Mac OS X bringen Schriften mit. Was die Linux-Schriften angeht, muss man deshalb kein anderes OS installieren — es handelt sich um <a title="Google-Suche nach Schriften mit GPL-Lizenz" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=22t&amp;q=Schriften+GPL+lizenz&amp;btnG=Suche&amp;meta=">GPL lizensierte Schriften.</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Praxistipp:</span> Archivieren Sie die Schriften aber auch die Kaufbelege und dokumentieren Sie die Herkunft der Schriften, deren Nutzungsrecht Sie bereits zusammen mit anderer Software erworben haben. Vermutlich verlieren Sie das Nutzungsrecht an der Schrift nicht dadurch, dass Sie die „eigentliche“ Software nicht mehr einsetzen. Auch Schriften aus der PC-Frühzeit vor 15 oder 20 Jahren können heute noch eingesetzt werden. In der Praxis ist es allerdings meist nicht mehr möglich nach so vielen Jahren über die Herkunft der Schriften Auskunft zu geben.</p>
<h2>Quelle 2) kostenfreie Quellen lizensierter Schriften — z.B. von Adobe, Microsoft</h2>
<p>Adobe verteilt kostenfrei die <a title="Adobe Downloadseite" href="http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html">Acrobat Reader </a>genannte Software. Diese Software beinhaltet aber auch Schriften, nämlich die Myriad Pro, Minion Pro und Courier Std. im OpenType-Format. Da man diese Schriften ungefragt auf die Festplatte bekommt, stellt sich natürlich die Frage, ob man Einschränkungen bei deren Nutzung beachten muss. Ich bin kein Jurist und gebe an dieser Stelle keine Ratschläge. Vergleicht man die Situation allerdings mit der realen Welt, passt folgender Vergleich: Jemand wirft Dir als Werbegag einen 20 EUR Schein in Deinen Briefkasten. Du kaufst damit wo anders ein und nicht wie beabsichtigt beim Verteiler — kann sich dann der Verteiler beschweren?</p>
<h2>Quelle 3) kostenfreie Quellen „freier“ Schriften — z.B. GPL-Schriften</h2>
<p>Es gibt im Internet unzählige Quellen kostenfreier Schriften — Google ist Dein Freund! (An dieser Stelle ergänze ich demnächst eine Liste der wichtigsten Webseiten — Tipps per Kommentarfunktion werden von mir gerne aufgegriffen.)</p>
<ul>
<li><a href="http://linuxlibertine.sourceforge.net/Libertine-DE.html">Linux Libertine </a>(OpenType</li>
<li><a href="# Fonts) # http://www.freedesktop.org/wiki/Software/Fonts">freedesktop.org</a> (Links zu mehreren Schriftquellen)</li>
</ul>
<h2>Quelle 4) Schriften als Beigabe zu kostengünstiger und gebrauchter Software</h2>
<p>Wer arbeitet heute noch mit Corel Draw in der Version 9.0? Kaum jemand, dementsprechend ist diese Software auch gebraucht kaum noch zu verkaufen. Wer sie dennoch findet, z.B. bei ebay, wird wohl nicht mehr als 1,- EUR dafür bezahlen müssen. Wir meinen dies ist ein Superpreis, bedenkt man, dass sogar schon Corel Draw 5.0 über Hunderte teilweise professioneller Schriften verfügte.  Ähnliches gilt natürlich auch für die Grafikpakete von Adobe wie Illustrator oder die alten Freehandversionen. Auch diese Programme enthielten Schriften — im Unterschied zu Corel meist sogar die original lizensierten Schriften — allerdings in geringerem Umfang.</p>
<p>Auch wenn Sie Originalsoftware gebraucht kaufen, erwerben Sie daran ein Nutzungsrecht. Wenn die Software Schriften beinhaltet erwerben Sie damit auch ein Nutzungsrecht an den Schriften.</p>
<p>Vorteile:</p>
<ul>
<li>Supergünstig</li>
<li>umfangreiche Schriftsammlung (bei Corel Draw)</li>
<li>hochwertige Originalschriften günstig (z.B. bei Freehand oder Illustrator)</li>
</ul>
<p>Nachteile:</p>
<ul>
<li>Nur wenige Schriften liegen in zahlreichen Schriftschnitten vor, viele Schriften gibt es nur in normal, fett, kursiv und fett kursiv — aber ohne extended, expanded, light etc. (bei Corel Draw)</li>
<li>Wenn es sich nicht um Originalschriften handelt, werden auch nicht die geschützten Originalnamen verwendet. So mag z.B. eine Humanist777 der Frutiger sehr ähnlich sein — es ist aber keine Frutiger.(bei Corel Draw)</li>
<li>„alte“ Schriften ohne €-Symbol</li>
</ul>
<h2>Quelle 4) Schriften von Schriftwebseiten</h2>
<p>Es gibt viele Internetseiten, die Schriften zum kostenlosen und kostengünstigen Download bereit stellen, z.B.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.1001fonts.com/index.html">1001fonts</a></li>
<li><a href="http://www.dafont.com/">dafont.com</a></li>
<li><a href="http://www.fonts101.com">fonts101</a></li>
</ul>
<p>(Diese Liste wird demnächst noch ergänzt und erweitert. Tipps per Kommentarfunktion werden von mir gerne aufgegriffen.)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriften identifizieren</title>
		<link>http://blog.agentur-lindner.com/2008-08-12/schriften-identifizieren/</link>
		<comments>http://blog.agentur-lindner.com/2008-08-12/schriften-identifizieren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 18:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediengestalter]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[schriften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.agentur-lindner.com/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Wie kann man eine unbekannte Schrift einfach identifizieren? Foto machen oder scannen und ab ins Web damit. Den Rest macht die richtige Software. <a href="http://blog.agentur-lindner.com/2008-08-12/schriften-identifizieren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Setzerproblem: Schrift ich kenne Dich — aber wie ist Dein Name?</h2>
<p>Welcher Grafiker/Setzer kennt das nicht? Da kommt der Kunde und möchte ein „ganz normale„<br />
Schrift, „die gleiche wie beim letzten mal halt“ und legt irgendeinen früheren fremden Druck auf den Tisch. Nun bin ich vermutlich nicht der einzige Sammler — die Chance eine zumindest sehr ähnliche Schrift „zu haben“ ist groß — aber wie deren Namen rauskriegen?</p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-98" title="schrift_identifizieren" src="http://blog.agentur-lindner.com/wp-content/UPLOADS/2008/08/schrift_identifizieren.jpg" alt="Wie heißt diese Schrift - kein Problem dank www.whatthefont.com" width="400" height="53" /><p class="wp-caption-text">Wie heißt diese Schrift — kein Problem dank www.whatthefont.com</p></div>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Nun kann man natürlich hoch qualifizierte Praktikanten einsetzen, die einen Tag durch die Gegend klicken. Aber wer macht dann die Schnittchen? Wäre es nicht toll, wenn man die Schrift einfach einscannen und einen Computer mit der Suche nach der Schrift beauftragen könnte? Genau das<br />
geht mit <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.myfonts.com/WhatTheFont/">http://www.myfonts.com/WhatTheFont/</a></p>
<p>Einfach das Bild eines beliebigen Textes uploaden, die Buchstaben benennen und Vorschläge machen lassen, welche Schriften ähnlich sind.</p>
<p>Ich habe diese Funktion auch schon erfolgreich genutzt um eine Schrift zu finden, die als Ausgangsmaterial für ein Logo herangezogen werden konnte, indem ich einfach per Hand ein paar markante Buchstaben gezeichnet habe. Die Ergebnisse sind oft gut, manchmal überraschend aber<br />
zumindest immer anregend.</p>
<p>Eine andere, aber nicht weniger spannende Art eine Schrift zu identifizieren, ist die anhand eines „Fragebogens“. Vor allem, wenn man einen annähernd vollständigen Zeichensatz einer Schrift vorliegen hat, kann man mit dem Fragebogen auf <a title="identifont.com" href="http://www.identifont.com/">www.identifont.com </a>eine Schrift identifizieren.</p>
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